Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war

Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war

Das Wortwiege-Festival hat es sich von seinem Beginn in den Wiener Neustädter Kasematten zum Ziel gesetzt, große, historische Dramen neben aktuellen Bühnenstücken aufzuführen. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist ist in dieser Saison die historische Dramenvorlage, in Szene gesetzt von Jérôme Junod.

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Kitsch ist das keiner!

Kitsch ist das keiner!

Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. Umso gefragter war ein modernes, kreatives Schubpotential, mit einer unkonventionellen Herangehensweise an Johann Strauss Sohn, dessen Familie und der allgemeinen Frage nach der Wertigkeit von Musik und Theater an sich.

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Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war

Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war

Das Wortwiege-Festival hat es sich von seinem Beginn in den Wiener Neustädter Kasematten zum Ziel gesetzt, große, historische Dramen neben aktuellen Bühnenstücken aufzuführen. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist ist in dieser Saison die historische Dramenvorlage, in Szene gesetzt von Jérôme Junod.

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Kitsch ist das keiner!

Kitsch ist das keiner!

Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. Umso gefragter war ein modernes, kreatives Schubpotential, mit einer unkonventionellen Herangehensweise an Johann Strauss Sohn, dessen Familie und der allgemeinen Frage nach der Wertigkeit von Musik und Theater an sich.

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Michiel Vandevelde, Pankaj Tiwari und Eneas Prawdzic, Violenza 2025 (2025), Performance

Täuschen und tarnen

Die Produktion Violenza 2025 offenbart ein Dilemma der Kulturberichterstattung, das sich aus der Legitimation ergibt, rechtem Gedankengut überhaupt eine Bühne zu offerieren.

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Mit wem redest du da?

Mit wem redest du da?

Es gibt Arme und es gibt Reiche. Das scheint eine der wenigen Konstanten im Menschsein über die Jahrtausende zu sein. „Der Zerrissene“ von Johann Nestroy stellt dieses Phänomen in den Mittelpunkt seiner Posse.

Wer ist man, wenn man sprachlos ist?

Wer ist man, wenn man sprachlos ist?

Daniel Kramers Interpretation des Dramas „Kaspar“ von Peter Handke, zu sehen im Akademietheater, ist empathisch und zugleich schrill. Der Regisseur geht darin nicht nur der Frage nach, wie Spracherwerb vor sich geht, sondern auch, was in einer Gesellschaft passiert, wenn nicht mehr gesprochen wird.

NATURAL.BORN.MEDEA (Foto: Babara Pálffy)

Für Theaterfreaks und solche, die es werden wollen

NATURAL.BORN.MEDEA nennt sich das neueste Mash-up im Off-Theater von Ernst Kurt Weigel. Für Lese- und Theatermuffel, die mit Literatur nichts am Hut haben, ist es genauso geeignet wie für Cineasten, aber auch Theaterfreaks, die Grillparzer in- und auswendig kennen.

Leonce und Lena am Schauspielhaus Graz

Alles zurück auf Anfang

Es hat nur 187 Jahre gedauert, schon sind wir beinahe wieder da, was uns noch vor 50 Jahren undenkbar erschien. Die Reichen sind so unsagbar reich und die Armen wieder so unsagbar arm, dass vorhersehbar ist, dass diese gesellschaftliche Ungleichverteilung nicht ad Infinitum andauern wird. Im Grazer Schauspielhaus wird einem diese Erkenntnis, trotz der Schwere der Thematik, mit Leichtigkeit und Humor kredenzt.

Ein Abend voll Poesie und Sport

Ein Abend voll Poesie und Sport

“And the Stars Will Be up Tonight – Ein rhythmisch-gymnastischer Essay von und mit Mervan Ürkmez“ nennt sich das Ein-Personen-Stück, das im Schauraum des Grazer Schauspielhauses Premiere hatte und mit minutenlangem Applaus bedacht wurde.

Die todgeweihte Spaßgesellschaft

Die todgeweihte Spaßgesellschaft

Im Schauspielhaus in Graz hatte „Sonne/Luft“ von Elfriede Jelinek seine österreichische Erstaufführung. In Zusammenarbeit mit dem Steirischen Herbst durfte das Publikum einem bestechenden Text lauschen und an einer atemberaubenden Fahrt ins All teilhaben.

Es war kein Unfall, sondern ein Verbrechen

Es war kein Unfall, sondern ein Verbrechen

Senfgas, eine giftige Chemikalie, die das erste Mal 1916 von den Deutschen im belgischen Ypern gegen die Soldaten der Entente eingesetzt wurde, spielt eine Hauptrolle in Maria Lazars Stück „Der Nebel von Dybern“. Zu sehen war das wiederentdeckte Stück in Österreich nun erstmals im Theater Nestroyhof Hamakom.

Schönreden und drüberfahren

Schönreden und drüberfahren

Das TIB zeigt in seiner neuen Produktion „Das demokratische Abendessen“, wie wenig es bedarf, um mühsam aufgebaute Fassaden eines toleranten „Ich“ bröckeln zu lassen. Im Rahmen des „Steirischen Herbstes 2023“ fügt sich der Inhalt gut zum Generalthema „Humans and demons“.