steirischer herbst

Demon Radio
Außen bunt und innen tiefschwarz

Der Steirische Herbst23 weist in seinen drei Wochen, die er dauert, eine Fülle an Performances auf. Zugleich aber auch statische Ausstellungen, die eine Besonderheit aufweisen. Alles, was an den Ausstellungsorten zu sehen ist, weist einen Bezug zu Graz auf. Dies ist wohl eine einzigartige kuratorische Sicht, die man so bei anderen Festivals nicht in dem Maße, zum größten Teil gar nicht findet.

Klavierspielen mit Bergsteigerausrüstung

Anlässlich des musikprotokolls im Rahmen des Steirischen Herbstes 23 durfte das Publikum in der Helmut-List-Halle als Entrée ein Klavierkonzert der anderen Art erleben.

Vier Frauen und ein Mann

Am letzten Tag des musikprotokolls anlässlich des Steirischen Herbstes 23 lud das Institut Musiktheater der Kunstuni Graz ins Mumuth zu einer Opernaufführung.

Der Klang der Natur im Konzertsaal

Der zweite Abend des musikprotokolls im Rahmen des Steirischen Herbstes 23 widmete sich ganz der Natur. Das Klangforum unter der Dirigentin Lin Liao brachte vier Konzerte in der List-Halle zur Aufführung und wurde anschließend vom Schallfeld Ensemble abgelöst.

Raumklänge im Dom im Berg

Raumklänge im Dom im Berg

Für die Eröffnung des musikprotokolls mit dem Titel „interconnected / interdependent“ im Rahmen des Steirischen Herbstes 23 programmierten die Verantwortlichen einen abwechslungsreichen Auftakt für den Dom im Berg.

Der Griessner Stadl on tour in Graz

Die zeitgenössische Oper „Das Erdbeben in Chili“ fand Aufnahme im „Dom im Berg“. Musik- und Literaturfans kamen gleichermaßen zu ihrem Recht, basiert doch das Libretto auf einem über 200 Jahre alten Text und ist dennoch aktuell.

Schönreden und drüberfahren

Das TIB zeigt in seiner neuen Produktion „Das demokratische Abendessen“, wie wenig es bedarf, um mühsam aufgebaute Fassaden eines toleranten „Ich“ bröckeln zu lassen. Im Rahmen des „Steirischen Herbstes 2023“ fügt sich der Inhalt gut zum Generalthema „Humans and demons“.

Wer bin ich eigentlich?

Der Regisseur, Autor und Performer Franz von Strolchen alias Christian Winkler schuf mit der Produktion „Das Schiff des Theseus“ ein postdramatisches Stück zum Thema Roma.

Raus aus dem Theater, rein ins Auto!

Das TIB heuerte in seiner Produktion „Hier war ich noch nie – eine Taxichoreografie“ Profi-Taxifahrer mit der Bitte an, entweder aus ihrem Leben zu erzählen oder ungewöhnliche Orte anzufahren.

Schicksale im Zug

Der belgische Choreograf, Kurator und Autor Michiel Vandevelde präsentierte einen dramatisierten Auszug aus Nazim Hikmets Epos „Menschenlandschaften, Buch I“. Geschrieben zwischen 1941 und 1950, noch ganz unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges, baute der türkische Schriftsteller darin ein Kaleidoskop aus Schicksalen zusammen, die in der Gesamtschau einen Gesellschaftsspiegel der Türkei der Mitte des vorigen Jahrhunderts ergeben.

Seelenstriptease hinterm Konferenzpult

Der Steirische Herbst widmet sich in diesem Jahr ganz explizit politischen Themen und griff dabei in einer seiner ersten Produktionen ein aktuelles Thema auf. Die Iran-Conference von Ivan Vyrypaev bot viel Nachdenkpotential.

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