Oper
Alice im Wunderland für Erwachsene

26. November 2025
Im Theater an der Wien fand die österreichische Uraufführung der Oper ‚Alice in Wonderland‘ in Zusammenarbeit mit dem Festival „Wien Modern“ statt.
Die andere Seite des Dimitri Schostakowitsch

16. Oktober 2025
Die Grazer Oper präsentierte ein Werk von Dimitri Schostakowitsch, das selten auf deutschsprachigen Bühnen zu sehen ist. ‚Moskau Tscherjomuschki‘ kam in einer konzertanten Fassung auf die Bühne, unterstützt von großem Orchester und Choreinsatz.
Mythen im Opernhaus Graz, verpackt in eine mitreißende Klangfülle

24. April 2025
„Zeitgenössische Musik muss mit den Augen gehört und mit den Ohren gesehen werden. Es ist nicht möglich, den visuellen Eindruck auf einer CD wiederzugeben.“ Diese Aussage stammt von Jean-Dominique Marco, dem langjährigen Leiter des Festivals musica in Strasbourg.
Eine doppelt tragische Liebesgeschichte

19. Januar 2024
Der Literaturnobelpreisträger Jon Fosse und der Komponist Peter Eötvös ermöglichten mithilfe des Ensembles der Grazer Oper mit der Produktion „Schlaflos“ einen beeindruckenden Opernabend.
Vier Frauen und ein Mann

12. Oktober 2023
Am letzten Tag des musikprotokolls anlässlich des Steirischen Herbstes 23 lud das Institut Musiktheater der Kunstuni Graz ins Mumuth zu einer Opernaufführung.
Der Griessner Stadl on tour in Graz

04. Oktober 2023
Die zeitgenössische Oper „Das Erdbeben in Chili“ fand Aufnahme im „Dom im Berg“. Musik- und Literaturfans kamen gleichermaßen zu ihrem Recht, basiert doch das Libretto auf einem über 200 Jahre alten Text und ist dennoch aktuell.
Miameide

02. Oktober 2023
Im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe, das sich über dem Mahnmal für die ermordeten Kinder am Spiegelgrund während der NS-Zeit erhebt, präsentierte das Sirene-Operntheater seine neue Produktion „Miameide“ mit dem Untertitel „Die stillen Schwestern“.
Mit Pandora durch das Paris des 18. Jahrhunderts

26. September 2023
Die „Cyber-Reanimation des barocken Operntorsos von Royer und Voltaire“ in einer Neubearbeitung von Matthias Kranebitter wurde im Odeon uraufgeführt.
Verzweiflung, Aufbegehren und Hoffnung

21. September 2023
Es ist egal, wie viel Erfahrung Kreative im Musiktheaterbereich haben. Das Resultat zählt. Anlässlich der Musiktheatertage Wien wurde aufgezeigt, dass auch ein junges Team Glanzleistungen zustande bringen kann.
Eine Oper, in der gelacht werden darf

09. Juni 2023
Die typische, dramatische Opernhandlung besteht aus Liebe, Eifersucht und zumindest einem letalen Geschehen. Im Opernhaus in Graz ist derzeit etwas ganz Anderes zu sehen.
Glaube, Zweifel, Angst, Feigheit und Erlösung

29. Mai 2023
Mit den „Dialogues des Carmélites“ an der Staatsoper Wien gelang eine erkenntnishafte Darbietung, in der man auch wichtige Impulse zur weiteren Beschäftigung mit diesem Thema finden konnte.
Janáček in der Kirche

16. April 2023
In Graz erfuhr die Oper Katja Kabanova von Leoš Janáček mehrere inhaltliche Umdeutungen durch die Regisseurin Anika Rutkofsky. Manche dürfen diskutiert werden.
Gewagt – aber gelungen: „Ein Hauch von Venus“ an der Grazer Oper

09. Januar 2023
Der Name Kurt Weill wird in Europa, vor allem im deutschsprachigen Raum, hauptsächlich mit drei Opernprojekten in Verbindung gebracht: „Die Dreigroschenoper“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ sowie „Die sieben Todsünden“, für die Bertolt Brecht jeweils das Libretto dazu schrieb. „Die Moritat von Mackie Messer“ ist eines jener Lieder aus der Dreigroschenoper, das Weill Weltruhm einbrachte.
Der Sog des Weltalls

21. November 2022
Im Rahmen von Wien Modern wurde in diesem Herbst ein höchst ungewöhnlicher Ort bespielt. Zur Aufführung des Stückes „Kabbala – und es war in der Mitte der Nacht“ lud das Sirene Operntheater ins Planetarium nach Wien. Das „Oratorium in hebräischer Sprache“ stammt von René Clemencic, der im vergangenen Jahr 94-jährig verstarb.
Vom Privaten ins Öffentliche

28. September 2022
Kunstschnee (Kollapsologie I), der 1. Teil einer vierteilig angelegten Serie, fand im Rahmen der Musiktheatertage Wien im Wuk seine Uraufführung. Das Mitmachstück von Thomas Cornelius Desi bot eine große Palette an höchst individuellen Erfahrungen, die letztlich doch in ein kollektives Erlebnis mündeten.
Chornobyldorf - ein Blick zurück und einer nach vorne

19. September 2022
Die Bedrohung der Erde durch den technischen Fortschritt, hybride Menschenformen, die sich in Kunstgattungen üben, die von ihnen dennoch niemals beseelt werden können, das aber noch viel mehr beinhaltet „Chornobyldorf“. Das Stück ist neben aller künstlerischer Intention auch ein starkes Europa-Bekenntnis.
Eine geballte Ladung zeitgenössisches Musiktheater in Graz

27. Mai 2022
Wer sich in Graz für zeitgenössisches Musiktheater interessiert, dem seien die Koproduktionen der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz mit der Oper Graz sehr empfohlen. Im Abstand von einigen Monaten sind in auf der Studiobühne Inszenierungen von beeindruckender Qualität zu sehen.
Vom Kommen und Gehen des Menschen

14. Februar 2022
In die Oper zu gehen bedeutet, einer in Musik gegossenen Erzählung beizuwohnen, die von unterschiedlichen Lebensentwürfen und -schicksalen handelt. Das Musiktheater „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas, nach einem Libretto von Jon Fosse, ist allerdings anders. Das zeigte sich bei der bejubelten Premiere und zugleich österreichischen Erstaufführung in der Grazer Oper.
Von der Unvernunft, sich gegen den Tod zu stellen

14. Juni 2021
Die Geschichte von Orpheus und Eurydike hat den britischen Komponisten Birtwistle mehrfach beschäftigt. „Der Korridor“ ist jetzt an der Oper Graz zu sehen.
Der Durst der Hyäne • Der Fremde

15. Oktober 2020
Das Sirene Operntheater legt in diesem Herbst eine glanzvolle Leistung vor. Mit seiner 7-teiligten Opernserie, übertitelt mit „Die Verbesserung der Welt“ wurden 7 Kurzopern in Auftrag gegeben.
Sieben in einem Herbst

26. September 2020
Das Sirene Operntheater präsentiert in diesem Herbst sieben! Uraufführungen zum Thema „Die Welt verbessern“
Das Unsagbare gegen das Vergessen sichtbar machen.

21. September 2020
„Die Passagierin“ erlebte an der Oper Graz eine fulminante Premiere. Zum Auftakt in eine ungewöhnliche Saison.
Ein menschliches Planetensystem

27. Mai 2019
Eine interessante Regie, ein herausragendes Ensemble und ein junges, aber dennoch professionelles Orchester bilden eine absolut empfehlenswerte Mischung. „Die Enthauptung von Johannes dem Täufer“ kann uneingeschränkt empfohlen werden.
Der Zauber von Feenwesen, Naturgewalten und farbenprächtiger Musik

11. Mai 2019
Der „Oberon“ in der Grazer Oper schafft es, das Publikum knappe drei Stunden zu verzaubern und in eine musikalische Welt eintauchen zu lassen, aus deren Fülle und Farbigkeit man am Schluss schwer wieder auftaucht.
Bei geschickter Manipulation bröckelt der Widerstand

04. April 2019
Die Verführbarkeit von Massen, aber auch jedes einzelnen, steht im Zentrum der Kurzoper „Mario und der Zauberer“. Die Kooperation zwischen der Oper Graz und dem KUG lässt viel Raum zum Weiterdenken.
Ein schmaler Grat

25. Februar 2019
Das Verdrängen des Todes, das Platel als Ausgangspunkt seiner Produktion ansieht, gehört zum Menschsein ebenso wie die Erschütterung, angesichts des tatsächlichen Erlebens und Miterlebens.
Ohne Papiere bist du vogelfrei

28. November 2018
Eine intensive Produktion, die sich musikalisch weder dem Gestern noch dem Heute anbiedert und gerade deswegen außerhalb der gängigen, zeitgenössischen Opernproduktionen steht.
Nachvollziehbarer Wahnsinn

19. November 2018
Ein sehenswerter Abend, musikalisch vom Feinsten und einer Regie, die durch psychologische Feinarbeit glänzt.
Tödliche Eifersucht

18. Oktober 2018
La Cavalleria rusticana und Pagliacci bieten einen musikalisch herausragenden Abend mit zwei unterschiedlich starken Regie-Arbeiten an der Grazer Oper.
Jeanne und Gilles in Wien

26. September 2018
Der Abend zeichnete sich durch eine selten gelungene Mischung all jener Komponenten aus, die eine herausragende Produktion ausmachen: Eine gelungene Herausarbeitung der Charaktere, ein Libretto, welches die Figuren höchst authentisch erscheinen lässt, eine klare Regieführung, in der besonderes Augenmerk auch auf die schauspielerischen Fähigkeiten der Sängerin und der Sänger gelegt wurde und letztlich eine Musik, die sowohl Grauen und Krieg als auch Gottesentrückung und Liebesgefühle veranschaulichen konnte.