Kitsch ist das keiner!

Kitsch ist das keiner!

Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. …

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Kitsch ist das keiner!

Kitsch ist das keiner!

Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. …

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"Blutstück" - Wiener Festwochen (Foto Diana Pfaffmatter)

Seid lieb zueinander!

„Blutstück“ – nach dem Bestseller „Das Blutbuch“ von Kim de l’Horizon begeisterte im Volkstheater hauptsächlich junges Publikum der Wiener Festwochen.

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Großes Weltengetümmel auf wenigen Quadratmetern

Großes Weltengetümmel auf wenigen Quadratmetern

„Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ in einer Inszenierung von Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper überzeugte nicht nur durch eine gigantomanische Anzahl von lebendigen Charakteren. Einen wesentlichen Part übernahm auch die Musik, die am Schluss der Aufführung...

Ein Computerspiel ohne Computer

Ein Computerspiel ohne Computer

Béla Bufe, Ensemblemitglied bei den Schlüterwerken, inszenierte seine erste Bühnenarbeit im Brick5. „Nowhere Man“ gibt einen Einblick in die Motivation von Spielenden und Spielen. Schscht, still, Achtung! Das Publikum lenkt seine Aufmerksamkeit weg von der...

Tote Seelen inszeniert von Kirill Serebrennikow (c) Alex Yocu

Windige Finanzgeschäfte und die russische Seele

Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow nahm sich des Romans „Tote Seelen“ an und bietet in der dramatischen Fassung nicht nur einen Einblick in die Mechanismen von windiger Geschäftemacherei. Er lässt auch tief in die russische Seele blicken.

Perhaps all the dragons (c) MarcDomage

Ja, ja, was du schon wieder erzählst!

Im Plastikersaal der Künstlerhauses ist eine Art Round-Table aufgebaut. Elliptisch, nicht rund und die Sessel sind so angebracht, dass die Sitzenden voneinander wegsehen, nicht zueinander wie sonst üblich. Sie sitzen gegenüber großen, schlanken, hochkant gestellten …

Mitmachen wird belohnt

Mitmachen wird belohnt

Fritz Kortners „Donauwellen“ – ein nach wie vor brisantes Stück – fasziniert und überzeugt im Theater Spielraum. Empfehlung: Plätze reservieren und Freunde mitnehmen!

Marie-Luise Stockinger als Lulu (c) David Stöhr

Blut wohin das Auge schaut

Die Sprache kantig und roh wie ein Holzschnitt von Barlach. Die Figuren expressiv wie in den Bildern von Otto Dix. Die Bühne kalt, offen und zwanghaft versperrt zugleich. Lulu von Franz Wedekind erlebte im Rahmen der Reihe „Ungebremst – Das Max Reinhardt Seminar zu…

Ofenböck und Colin in der Tribüne (c) European Cultural News

Männer, Schwiegermütter und andere Katastrophen

Was ist ein gut aussehender, intelligenter und einfühlsamer Mann? Ein Gerücht! Mit Bonmots wie diesem und einer Menge anderer herzerfrischender Texte und Liedern gestalteten die Sopranistin Elisabeth Ofenböck und die Schauspielerin Irene Colin mehrere Abende in der T…

Es knistert, es twistet, es rockt

Es knistert, es twistet, es rockt

Was wie ein kleiner Streit zwischen einem jungen Paar beginnt, spult sich im Laufe einer Stunde als brillantes Feuerwerk von Ideen ab, die wie im Ping-Pong zwischen den beiden ausgetauscht werden.

MRS Clockwork Orange

Der lange Schatten von Stanley Kubrick

Es ist der erste warme Frühlingsabend in Wien. Welcher Teufel muss mich geritten haben, in das Theater in der Josefstadt zu fahren, um dort auf der Probebühne „Clockwork Orange“ anzusehen? Der Abend ist eigentlich viel zu sonnig, um sich mit Gewalt, freiem Willen und...

Hinter dem Schleier (Foto: Martin Kupferblum)

Am Schlimmsten ist das Schweigenmüssen

Markus Kupferblum, einer jener Umtriebigen, die sich nie dem Mainstream anbiedern, setzte sich mit dem Thema des Islam und dem darin vertretenen Frauenbild auseinander. Schon eine ganze Zeit lang bevor „Chrarlie Hebdo“ allen ein Begriff wurde.