Das Theater Nestroyhof / Hamakom bietet die Gelegenheit, in das Leben der deutsch-schwedischen Autorin Nelly Sachs (1881-1970) einzutauchen.
Theater
Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war
Das Wortwiege-Festival hat es sich von seinem Beginn in den Wiener Neustädter Kasematten zum Ziel gesetzt, große, historische Dramen neben aktuellen Bühnenstücken aufzuführen. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist ist in dieser Saison die historische Dramenvorl…
Einmal ganz unten, dann ganz oben und wieder zurück
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Wo gibt es sonst noch so eine Gag-Dichte?
Am Volkstheater läuft derzeit eine Produktion, die in höchstem Maße von dem ablenkt, was das Weltgeschehen derzeit an Unbillen bereithält. Und das ist gut so.
Kitsch ist das keiner!
Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. …
Kopfkino in der Bahnhofshalle
Theater an einem ungewöhnlichen Ort präsentierte das TIB am Grazer Hauptbahnhof. ‚Lesehalle der Gefühle‘ nannte sich ein Programm mit drei aufeinanderfolgenden Abenden unterschiedlichsten Inhalts.
Ein Abend voll praller Emotionen
Das Theater Nestroyhof / Hamakom bietet die Gelegenheit, in das Leben der deutsch-schwedischen Autorin Nelly Sachs (1881-1970) einzutauchen.
Eine Utopie, die zum Scheitern verurteilt war
Das Wortwiege-Festival hat es sich von seinem Beginn in den Wiener Neustädter Kasematten zum Ziel gesetzt, große, historische Dramen neben aktuellen Bühnenstücken aufzuführen. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist ist in dieser Saison die historische Dramenvorl…
Einmal ganz unten, dann ganz oben und wieder zurück
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Wo gibt es sonst noch so eine Gag-Dichte?
Am Volkstheater läuft derzeit eine Produktion, die in höchstem Maße von dem ablenkt, was das Weltgeschehen derzeit an Unbillen bereithält. Und das ist gut so.
Kitsch ist das keiner!
Anlässlich des Strauss-Jahres 2025 schlossen sich das Serapionstheater und das das.bernhard.ensemble zu einer Produktion zusammen. Unter dem Titel „Fleder.Strauss“ wurde dafür sämtlicher Strauss-Kitsch fest in einen Tresor unbekannten Aufenthalts weggeschlossen. …
Kopfkino in der Bahnhofshalle
Theater an einem ungewöhnlichen Ort präsentierte das TIB am Grazer Hauptbahnhof. ‚Lesehalle der Gefühle‘ nannte sich ein Programm mit drei aufeinanderfolgenden Abenden unterschiedlichsten Inhalts.

So könnte es sein
„HILDE so oder so, sie und ich“ ist feinstes Edutainment. Martina Zinner beschert ihrem Publikum einen Theaterabend mit Langzeitwirkung.
Von der Bier- auf die Schlachtbank
In VLAD, der derzeitigen Koproduktion der Plaisieranstalt mit dem TAG, gibt es jedoch ein probates Mittel, um die Langeweile zumindest im Theatersaal zu vertreiben: Musik. Die kommt aber nicht von Elvis, sondern wird bühnengerecht von allen performt, zu rockigen Kläng…
Der Himmel ist weiss
Der Autorin des Stückes, die Schweizerin Sabine Harbeke, Jahrgang 1965, geht es darin nicht um prickelnde Liebesgeschichten, sondern vielmehr um die – fast möchte man meinen – exemplarische Nacherzählung eines Frauenlebens und deren Männerbeziehungen. Dabei wechse…
Die fröhliche Perspektivenlosigkeit
„Das Prinzip Meese“ ist alles andere als ein den Kulturbetrieb und seine Protagonisten kritisierendes oder erläuterndes Stück, wie man vielleicht fälschlicherweise dem Titel entnehmen könnte. Vielmehr bietet es ein Feuerwerk an sprachlichen Eskapaden, das auch d…
Bitte eine Dosis mehr!
„Die Geschichten von Körperlosen“ schafft es, eine Performance ohne Menschen zu zeigen und dennoch Räume aufzubauen, die von Wesen bevölkert sind, die der Idee eines Menschen zugrunde liegen. Der technisch aufwendigen Produktion gelingt es, ein Cross-Ov…
Sollen wir jetzt Menschsein spielen?
Mitte März gastierte eine Produktion des „Théâtres de la ville des Luxembourg“ im TAG in der Gumpendorfer Straße. Unter dem Titel „Wär ich doch früher jung gewesen“ erlebte das Wiener Publikum eine einfühlsame und geistreiche Hommage an den dänischen Sch…
Wie man leben muss
Ein Stück, geschaffen wie für ein Kammertheater mit kleinem Ensemble, wird derzeit im Salon 5 in Wien gezeigt. „Camera clara oder Wie man leben muss“ ist eine Koproduktion mit „Les Théâtres de la Ville de Luxembourg und Drama Shop und entstammt der Feder von A…
Wann gilt ein Experiment als legitim
Im Schauspielhaus in Wien wird derzeit die Produktion „Wenn Kinder Steine ins Wasser werfen“ nach einem Text von Xaver Bayer in der Regie von Christine Gaigg gezeigt.
Ein Königreich für einen guten Pressesprecher
Die Hamlet-Neuinszenierung von Gernot Plass am TAG in Wien ist kurz und bündig beschrieben: Theater der Sonderklasse. Spritzig, witzig, tief und hintergründig zugleich liefert sein Text genügend Raum für schauspielerische Höchstleistungen.
Alle bekommen alles!
PeterLichts „Der Geizige“ im Schauspielhaus Wien Das Bühnenbild – ein kleinbürgerliches Interieur der 1950er Jahre, versteckt hinter einer großen Bretterwand, dreht sich um seine eigene Achse. Darin – jeder an seinem Platz – sitzen oder stehen sie: Elli, Harpi,Vali,...
Der arme Schlucker ist tot
Der arme Schlucker ist tot! Es lebe das Genie Schubert! Im kleinen Raum des Schauspielhaus´schen Nebenhauses liegen Partezettel auf. „Schubert ist tot“ ist dort schwarz umrahmt auf einer offenbar aktuellen Falter-Ausgabe zu lesen. Als sich die kleine Bühne öffnet,...
Heut`gehen wir zu Schubert!
Manches kann man wörtlich nehmen – wie die Überschrift dieses Artikels. Im 4. Teil von Schuberts Winterreise, derzeit im Schauspielhaus in Wien auf dem Spielplan, marschiert das Publikum im Pulk – wie immer bei dieser Produktion – durch die kalte Winternacht. Dieses...
Schubert eine Winterwanderung Teil 3 – Nur Muth!
Eiskalt ist die Nacht – so kalt, dass auf der Straße niemand anzutreffen ist. Bei minus 12 Grad bleibt die Wiener Bevölkerung wohlweislich zuhause. Nur ein kleines Häufchen marschiert, begleitet von einigen Laternenträgerinnen und -trägern, von der Porzellangasse in...

















