Musik als Erinnerungsmomentum und als Trauerverarbeitung
Auf Einladung der Wiener Festwochen dirigierte Oksana Lyniv im ausverkauften, großen Saal des Konzerthauses zwei Stücke mit historischem, leider aber auch aktuellem Bezug.
Auf Einladung der Wiener Festwochen dirigierte Oksana Lyniv im ausverkauften, großen Saal des Konzerthauses zwei Stücke mit historischem, leider aber auch aktuellem Bezug.
Hamlet hat bereits viele Neuinterpretationen hinter sich. Die Wiener Festwochen zeigen nun ein weiteres Kapitel Shakespear´scher Umdeutung. Ein Kapitel, das Sinn macht, zugleich aber auch an die Grenze der Überfrachtung stößt.
„Mother loves you“ – eine poetische Familiengeschichte von „TWOF2 + dascollectiv“ , die uns allen etwas zu sagen hat.
„Blutstück“ – nach dem Bestseller „Das Blutbuch“ von Kim de l’Horizon begeisterte im Volkstheater hauptsächlich junges Publikum der Wiener Festwochen.
„As found – Potenzial des Vorgefundenen“ im Festivalzentrum Hornig Areal. Eine Ausstellung im Rahmen des Designmonat Graz
„Das fängt schon scheiße an!“, ruft der Musiklehrer, oder ist es gar der Komponist Lully selbst, als seine Kompositionsschülerin ihre hurtig komponierte Liebesarie zum Besten gibt. Und damit ist klar: So ganz barock-manierlich wird es in den kommenden zweieinhalb Stunden auf der Bühne nicht wirklich zugehen.