Die Misconceivable ist vor Anker gegangen

Die Misconceivable ist vor Anker gegangen

Die Misconceivable ist vor Anker gegangen. Auf dem Dach des DANIEL, am Landstraßer Gürtel. Und von dort – so erweckt sie den Eindruck – möchte sie sich am liebsten in die Tiefe stürzen. Dass dies aber nicht passiert, dafür haben Statiker und der Denkmalschutz gesorgt, der dem Segelboot von Erwin Wurm 4 Jahre fixen Ankerplatz in luftiger Höhe zugestanden hat.Die Misconceivable ist vor Anker gegangen. Auf dem Dach des DANIEL, am Landstraßer Gürtel. Und von dort – so erweckt sie den Eindruck – möchte sie sich am liebsten in die Tiefe stürzen. Dass dies aber nicht passiert, dafür haben Statiker und der Denkmalschutz gesorgt, der dem Segelboot von Erwin Wurm 4 Jahre fixen Ankerplatz in luftiger Höhe zugestanden hat.

Von Schiller bis Celan

Von Schiller bis Celan

Luc Bondys Festwocheninszenierung im Akademietheater hält sich nicht an die Vorgaben des Autors und das ist gut so. Bondy markiert mit den Einstiegskostümen die Zeit von Schillers Don Carlos, jenes Stück, auf das Handke in seinem Titel Bezug nimmt. Im ersten Satz dieses Dramas erklärt Domingo dass die schönen Tage in Aranjuez nun vorbei seien. Und tatsächlich sind auch in Handkes Stück die schönen Tage Vergangenheit.