Die bedrohlichen Schatten der Zukunft

Die bedrohlichen Schatten der Zukunft

Wie eine Klammer umfasst das Schlussbild den gesamten Abend. Hintereinander, in Reih und Glied, mit leicht gesenkten Köpfen, schreitet das Ensemble zu einem Mendelssohn-Bartholdy Choral die Empore entlang. Mit den Worten „Wer bis an das Ende beharrt wird selig“ erinnert das Grüppchen an jüdische Gefangene in den Konzentrationslagern, wobei gerade die Hoffnung, die in dieser kurzen Zeile noch durchschimmert, längst von den tragischen Geschehnissen überholt wurde.

Fuck you mother!

Fuck you mother!

Dans sa dernière production « Todo el cielo sobre la tierra » (El sindrome de Wendy), Angélica Liddell pousse toutes les mères du trône sur lequel elles sont supposées être montées à la naissance de leurs enfants, et leur crie qu’elles n’ont aucune raison de réclamer un « supplément de dignité » pour elles-mêmes.

Liebe macht blind – und dumm

Liebe macht blind – und dumm

Amour fou – der Titel verkündet bereits, worum es im Stück des Wiener Maskentheaterensembles Scaramouche geht: Um eine verrückte Liebe.

Abseits der großen Produktionen, welche anlässlich der Wiener Festwochen stattfinden, bietet das KosmosTheater noch bis zum 16.6. eine intime Inszenierung eines 4-Personenstückes an. Darin wird dem Publikum – wie einst in den Komödien von Molière – allzu Menschliches präsentiert, das durch das Gefühl von Liebe bei drei älteren Herren ausgelöst wird.

Von Hollywood nach Uganda

Von Hollywood nach Uganda

Eine junge Journalistin, hoffnungslos in den absurden Alltag einer Promi-Reporterin eingespannt, lernt den Friedensaktivisten John Prendergast kennen. Völlig hingerissen von dessen Schönheit und Charme beschließt sie, ihm nachzureisen und seine Arbeit in Uganda näher zu beleuchten. Sie fliegt kurzerhand nach Afrika und wird dort Zeugin eines menschenverachtenden Regimes, welches internationale Gelder unter dem Vorwand kassiert, damit Menschen zu helfen, die in großen Flüchtlingslagern Schutz suchen.

Vom Zauber dieser Welt

Vom Zauber dieser Welt

Wer sich Augen- und Ohrenfutter und Balsam für die Seele gönnen möchte, dem sei angeraten, rasch Karten für das Serapions Ensemble im Odeon zu besorgen. Dort wird noch bis 26. Mai die jüngste Inszenierung von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplitzs gezeigt. Unter dem völlig offenen Titel „Voilà“ verbirgt sich grandioses Welttheater zum Staunen, Lachen und Weinen.