Zuschauen und diskutieren – nicht nur im Theater

Eine längst überfällige Ehrung

Hans Tietze und seine Frau Erika Tietze-Conrat dürften nur wenigen Menschen in Österreich noch ein Begriff sein. Am ehesten noch jenen aus der Zunft der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker. War Hans Tietze doch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts in Wien dafür...
Zuschauen und diskutieren – nicht nur im Theater

Toleranz muss gelebt werden

Überall, wo Menschen aufeinandertreffen, besteht die Gefahr von Missverständnissen. Weil der andere etwas möchte oder tut, das einem selbst gegen den Strich geht. Weil man sich missverstanden oder übergangen fühlt, oder weil man meint, mit seiner Meinung im Recht zu sein, dieses aber nicht zu bekommen. Anlässe gibt es mannigfaltige. Das Theater ist ein Ort, an dem uns gezeigt wird, welche Konsequenzen Handlungen haben können, bei denen sich Menschen nicht auf Augenhöhe begegnen. Es ist aber auch ein Ort, der so manchen Lösungsvorschlag parat hat. Am 1. Februar wird der 4. Tag der Toleranz ausgerufen.

Je suis Charlie

Je suis Charlie

Einer der getöteten Karikaturisten, Jean Cabut, der in wenigen Tagen seinen 77. Geburtstag gefeiert hätte, war Mitbegründer des Magazins. In einem Interview, das er 2011 nach einem Brandanschlag auf die Redaktionsräume gab, meinte er, dass es sich beim radikalen Islam um eine Ideologie handle. Eine Ideologie wie jede andere, die er im Laufe der Jahrzehnte mit seinen Karikaturen angeprangert hätte. Dabei blieben auch die katholische Kirche oder extreme jüdische Gesinnungen nicht ausgespart. „Il faut le faire“ – das muss man machen, war nicht nur sein Credo.