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Das Theater Spielraum in Wien spielt im Moment das Stück Angst von Stefan Zweig (Foto: Barbara Pálffy)

Von Stefan Zweig zur eigenen Unzulänglichkeit

Was auf den ersten Blick nur die Geschichte einer Eheverfehlung ist, entwickelt sich beim Nach-Denken zu einem Thema, welches für alle Menschen eine universelle Bedeutung hat. Schuld oder Unschuld, Angst oder die Überwindung derselben durch die eigene persönliche Entscheidung, die Konsequenzen eines Outings auf sich zu nehmen, um wieder angstfrei die Zukunft bewältigen zu können – all diese Gefühle und ihre daraus resultierenden Handlungen sind es Wert, nicht nur nach einem Theaterabend hinterfragt zu werden.

TAG Wien eine radikale Neufassung vom Jedermann

Der unsoziale Tod des Jedermann

Marc Pommerening hat in seinem Stück „Letzter Aufruf Jedermann“eine rasante Neuinszenierung des Hofmannsthal´schen Klassikers gewagt und dabei nicht davor zurückgescheut, zumindest zeitweilig in dessen Versmas einzutauchen, was der Sprache trotz aller aktueller Bezüge eine gewisse Antiquiertheit verleiht. Zugleich erreicht er damit auch ein Abrücken des Publikums von der darin verpackten Aktualität, sodass es möglich wird aus dem Theaterstuhl wie aus der Zukunft auf das derzeitige Treiben der Finanzhaie zurückzuschauen.Marc Pommerening hat in seinem Stück „Letzter Aufruf Jedermann“eine rasante Neuinszenierung des Hoffmannsthal´schen Klassikers gewagt und dabei nicht davor zurückgescheut, zumindest zeitweilig in dessen Versmas einzutauchen, was der Sprache trotz aller aktueller Bezüge eine gewisse Antiquiertheit verleiht. Zugleich erreicht er damit auch ein Abrücken des Publikums von der darin verpackten Aktualität, sodass es möglich wird aus dem Theaterstuhl wie aus der Zukunft auf das derzeitige Treiben der Finanzhaie zurückzuschauen.

Die Brüder Karamasow in Wien

Ein anständiger Mensch gehört nicht ins Paradies

Der Nachwuchsregisseur Josua Rösing warf sich bei seiner Abschlussarbeit am Max-Reinhardt-Seminar mit der Regie des Klassikers „Die Brüder Karamasow“ von Fjodor M.Dostojewskij mächtig ins Zeug – und ließ mit dem Ergebnis wohl niemanden im Publikum kalt.

Ein Volksheld von Henrik Ibsen auf der Bühne des Theaters Spielraum in Wien (c)-Barbara Pálffy

Das Kapital spricht nicht

Aus dem wie immer höchst informativen Programmheft des Theater Spielraum entnimmt man, dass das derzeit gespielte Stück „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen allein in Deutschland in diesem Jahr auf 10 Bühnen aufgeführt wurde. Es ist somit kein Stück, das in den Schubladen der Intendanten verschimmelt, sondern soeben eine Renaissance erlebt. Der Grund liegt auf der Hand. Ibsens Stück ist in seiner Thematik derart aktuell

Schuld und Sühne von Dostojewskij im Theater Spiel Raum in Wien (Foto Barbara Pálffy)

Ein dunkler Theaterabend – mit vielen Farbtupfen

Im Theater Spielraum in der Kaiserstraße in Wien ist derzeit der Klassiker „Schuld und Sühne“ von Fjodor M. Dostojewskij zu sehen. Das Bemerkenswerte daran ist, dass sich ein so kleines Theater furchtlos über ein so groß zu besetzendes Werk macht. Dies gelingt jedoch in der Inszenierung von Gerhard Werdeker durch viele Mehrfachbesetzungen tadellos.

Ein magischer Raum

Ein magischer Raum

Jede Stadt besitzt sie: ihre „magischen“ Räume. Wien besitzt auch einen dieser Orte den Theseustempel im Volksgarten. Der nun täglich von 11 – 18 Uhr mit geöffnetem Tor und freiem Blick auf den Innenraum zu bestaunen ist. Belebt einzig durch eine Plastik von Ugo Rondinone, dem die Ehre zuteilwurde, mit seiner Skulptur „wisdom? peace? blank? all of this?“ den Theseustempel in seiner Funktion als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst zu eröffnen.

Maschinenhalle #1 (c) Franz Zotter (Christine Gaigg, Bernhard Lang, Winfried Ritsch, Phillip Harnoncourt)

Masse ist Macht

Der Saal des Semperdepots ist nur schwach erleuchtet. 12 niedrige Podeste, hinter denen jeweils elektronisch präparierte Pianos stehen, rhythmisieren den Raum. Das Publikum findet an diesem Abend keine Sitzplätze vor, sondern bewegt sich...

Madame de Sade

Madame de Sade

Ein reduziertes, nichts desto trotz aber höchst ästhetisches Bühnenbild, ausgefallene Kostüme, die man auch als Kunstobjekte bezeichnen könnte und überzeugende, schauspielerische Leistungen – all das bietet derzeit das TNS (Theatre...