Ein Monster beherrscht den Bühnenraum. Ein technisches Monster, ein Hybrid aus einer Propellermaschine, einer Windmühle und einer riesigen Dampflok. Bedrohlich steht es da und man kann erahnen, dass sein Inneres nicht weniger bedrohlich als sein Äußeres ist.
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Vier mal eins ist eins
Thomas Bernhards „Auslöschung“ in der Josefstadt in der Regie von Oliver Reese ist ein literarisch-dramatisches Fest.
Die Zeit läuft!
Bocuse d´Or Ausscheidung. Kevin Micheli darf schließlich unter ausgiebigem Applaus und lauten Zustimmungsrufen seiner Fans die Urkunde mit nach Hause nehmen, die ihm den Einzug ins Europafinale des Bocuse d´Or in Budapest garantiert.
Shakespeare deconstructed oder was macht man, wenn man die Geschichte schon kennt?
Die Bühne dreht sich im Dunkeln. Gibt kurzfristig den Blick auf einen Raum frei, in dem sich Menschen um sieben an der Wand stehende Pianinos gruppiert haben. Ein dumpfer Sound, zuerst nur ein Rhythmus, wie von einer großen Pauke in der...
Gfreist di, Pepi?
Das Volkstheater spielt in dieser Saison „Zu ebener Erde und erster Stock“ von Johann Nestroy. So schwarz, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
Mann oder Frau – geht es nicht einfacher?
Theresia hat genug. Genug von ihrem Mann, aber vor allem genug von ihrer Rolle als Frau.
Untätig sein führt zu Untaten
„Der Marienthaler Dachs“ mit dem Untertitel „Zuletzt stirb endlich die Hoffnung“ im Volkstheater hält der westlichen Ökonomie aber vor allem der Gesellschaft einen erbarmungslosen Spiegel vor. Sie sind arbeitslos...
Mehr Gründonnerstag als Fasching
Anna Badora eröffnete als Direktorin des Volkstheaters die Saison mit einer eigenen Inszenierung. „Fasching“ von Gerhard Fritsch bot dem Publikum einen Abend mit Haken und Ösen.
Die Angst vor dem anderen wächst
Im Tanzquartier präsentierte die Choreografin und Tänzerin im Jänner ihr neuestes Werk „Symposium“. Eine Arbeit, in der die Zusehenden mit einer Reihe von unterschiedlichen Szenen konfrontiert werden, die teils zum Mitmachen, aber vor allem zum Mitdenken anregen. Das Gespräch fand einen Tag nach dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo statt.
Schrankenlos böse
In Littells Werk häufen sich die Leichenberge und Gräueltaten sosehr, dass Bühnenfassungen – gelinde ausgedrückt – echte Herausforderung darstellen. Das ist nicht nur kluges Theater, voll von Metaphern, die man entziffern kann, aber nicht zwangsläufig muss. Das ist packendes Theater, das ohne belehrenden Zeigefinger auskommt und dennoch auf so vielen Bedeutungsebenen aufgebaut ist, dass diese gar nicht alle auf einmal erfasst werden können.
Zeitgenössische, französische Kunst satt
10 Jahre Marcel-Duchamp-Preis in Frankreich Das MAMCS, Musée d´art moderne et contemporain de Strasbourg, ist immer einen Besuch wert. Bis zum 13. Februar kann man sich bei der aktuellen Ausstellung einen wunderbaren Überblick über die...
Sir Neville Marriner zu Gast in Straßburg
Mit einem außergewöhnlichen und wunderschönen Programm beehrte die 86jährige Dirigentenlegende Sir Neville Marriner das OPS, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Im Gepäck hatte er zwei Stücke von seinen englischen Landsleuten...











