Das TIB zeigt in seiner neuen Produktion „Das demokratische Abendessen“, wie wenig es bedarf, um mühsam aufgebaute Fassaden eines toleranten „Ich“ bröckeln zu lassen. Im Rahmen des „Steirischen Herbstes 2023“ fügt sich der Inhalt gut zum Generalthema „Humans …
Theater
Wer bin ich eigentlich?
Der Regisseur, Autor und Performer Franz von Strolchen alias Christian Winkler schuf mit der Produktion „Das Schiff des Theseus“ ein postdramatisches Stück zum Thema Roma.
Warum das Schreckliche kein Ende hat
Im Schauspielhaus in Graz wurde die Saison mit einem neuen – alten Stück eröffnet. „Von einem Frauenzimmer“, vor rund 250 Jahren von Christiane Karoline Schlegel verfasst, erlebte sogar seine Uraufführung.
Eine gute Geschichte ist wie ein scharfes Messer
Österreichische Uraufführung von „Orlando Trip“ in den Kasematten von Wiener Neustadt.
Vom äffischen Gang zum menschlichen Joggingwahn
Aleksandar Acev zeigt in seiner Performance „Lucy was not long ago”, dass unser Bewegungsrepertoire nicht nur anthropologisch gut nachzuvollziehen ist. Er macht auch klar, dass wir mit unserem Körper in jedem Moment unsere Gefühle ausdrücken. Ob wir es wollen ode…
Orlandos Wien-Spaziergang
Viele von uns haben nicht die besten Erinnerungen an die Zeit der Lockdowns. Für Ece Anisoglu und Julia Pacher gilt das nicht. Entwickelten sie doch gemeinsam, als die Kultur nach außen hin stillstand, „The Orlando Project“. Nun hatte es im August in Wien unter fr…
Schönreden und drüberfahren
Das TIB zeigt in seiner neuen Produktion „Das demokratische Abendessen“, wie wenig es bedarf, um mühsam aufgebaute Fassaden eines toleranten „Ich“ bröckeln zu lassen. Im Rahmen des „Steirischen Herbstes 2023“ fügt sich der Inhalt gut zum Generalthema „Humans …
Wer bin ich eigentlich?
Der Regisseur, Autor und Performer Franz von Strolchen alias Christian Winkler schuf mit der Produktion „Das Schiff des Theseus“ ein postdramatisches Stück zum Thema Roma.
Warum das Schreckliche kein Ende hat
Im Schauspielhaus in Graz wurde die Saison mit einem neuen – alten Stück eröffnet. „Von einem Frauenzimmer“, vor rund 250 Jahren von Christiane Karoline Schlegel verfasst, erlebte sogar seine Uraufführung.
Eine gute Geschichte ist wie ein scharfes Messer
Österreichische Uraufführung von „Orlando Trip“ in den Kasematten von Wiener Neustadt.
Vom äffischen Gang zum menschlichen Joggingwahn
Aleksandar Acev zeigt in seiner Performance „Lucy was not long ago”, dass unser Bewegungsrepertoire nicht nur anthropologisch gut nachzuvollziehen ist. Er macht auch klar, dass wir mit unserem Körper in jedem Moment unsere Gefühle ausdrücken. Ob wir es wollen ode…
Orlandos Wien-Spaziergang
Viele von uns haben nicht die besten Erinnerungen an die Zeit der Lockdowns. Für Ece Anisoglu und Julia Pacher gilt das nicht. Entwickelten sie doch gemeinsam, als die Kultur nach außen hin stillstand, „The Orlando Project“. Nun hatte es im August in Wien unter fr…
Rauschzustände, deren Ursache und Auswirkung
Das junge Theaterkollektiv „Fiese Matenten“ zeigte im Off-Theater seine neue Produktion „Weil es knallt“.
Vom „Gstörten Buam“ zum Bundeskanzler
Die gedanklichen Volten, die Frau Dr. anschließend Zusammenhang mit der ehemaligen Regierungsbesetzung vollzieht, sind schier atemberaubend.
Eine Komödie, in der der Irrsinn fröhliche Urstände feiert
„Der nackte Wahnsinn (noises off)“, so der gesamte Stücktitel, ist ein Glücksfall für die Burg und könnte sich zu einem Dauerbrenner entwickeln.
Eine Telefonzelle wird zum Angstfaktor
Die Lettern Telefono prangen an ihrem oberen Rand. Die Telefonzelle ist und bleibt das einzige Raumelement in der neuen Produktion des Off-Theaters von Ernst Kurt Weigel „This is what happened in the Telephone Booth“.
Wenn uns die Vergangenheit einholt
Es sind die unglaubliche Spielfreude und die wandelbaren Stimmen der beiden Puppen-Großmeister, die bestechen. Dabei ist man gebeutelt zwischen Lachen, Fremdschämen, Staunen und einem aufkommenden Unbehagen.
Das Gemeindekind
Neben dem fulminanten spielerischen Einsatz, der aufzeigt, was am Theater alles mit einem tollen Ensemble möglich ist, ist es vor allem die bewegende Geschichte, die zwischen Komik und Tragik kaum zu überbieten ist, die fesselt. Ein Theaterabend wie aus einem Bilderbu…
Aus der Nervenheilanstalt zur Weltherrschaft
Mit „Die Physiker“ erlebt man einen spritzig-witzigen Theaterabend, erhält aber auch ein ganzes Paket an zeitgeistigen Input, über deb es sich lange nachzudenken lohnt.
Der Fluch der Götter setzt sich fort
„Thyestes Brüder! Kapital.“ ist ein Stück auf der Höhe der aktuellen, internationalen Theateravantgarde mit einer archaischen Wucht, der man sich nicht entziehen kann. Sehenswert.
Tanzend in den Abgrund
Der scheinbar unstillbare Drang nach noch mehr Überwachung, sei es von Internetgiganten oder politischen Parteien selbst, lässt ein Szenario wie jenes von „Vernon Subutex“ letztlich aber nicht gänzlich illusorisch erscheinen. Leider. Ein sehenswerter und nachdenk…
Die Leiden der jungen Wärter
Ein Theaterabend, der durch die Leistung der Studierenden beeindruckt und getragen wird. Ein Abend, der auch die Regie mit Lob bedenken darf. Aber auch ein Abend, der zeigt, wie gut dem Theater große Gefühle und Erzählungen tun.
Ein Fest für alle Pyrotechniker
„Faust“ im Burgtheater in der Regie von Martin Kušej ist ein Muss für all jene, die pyrotechnische Herausforderungen lieben. Ein ebensolches für all jene, die schauspielerische Glanzleistungen erleben wollen.
Nur noch Alpenmilch, Noisette und Vollmilch!
Kopf, Emotion und dazu eine große Portion Humor – gespeist aus der Unzulänglichkeit von uns allen – sind Fixpunkte in den aktionstheaterensemble-Inszenierungen.
Klamauk und Clownerien in der Burg
„Zelt“ von Herbert Fritsch im Burgtheater ist eine schrille Show mit viel Klamauk und Clownerie. Gleichzeitig dient sie als Metapher für ein Theater, in dem gestaunt werden darf, das nachdenklich macht, aufregt und unterhaltsam ist.